Haus- und Familienpfleger/in (Ausbildung)
Staatlich anerkannter Haus- und Familienpfleger/Staatlich anerkannte Haus- und Familienpflegerin
Was machen Haus- und Familienpfleger/in (Ausbildung)?
Haus- und Familienpfleger/innen übernehmen oft vorübergehend die komplette Organisation im Haushalt, wenn die reguläre Betreuung ausfällt. Dazu gehört das Einkaufen, Kochen und Waschen sowie die Unterstützung der Kinder im Alltag durch begleitende und pädagogische Tätigkeiten. Bei der Pflege von kranken oder beeinträchtigten Menschen gehören Grundpflege und Behandlung nach ärztlicher Anweisung ebenfalls dazu.
Wichtige Fähigkeiten
Vergütung während der Ausbildung
Die schulische Ausbildung wird nicht vergütet. Bei einer Ausbildung in einer Alternativmodell zur schulischen Ausbildung, v.a. im pädagogischen Bereich; zeichnet sich durch erhöhte Praxisanteile aus, die gleichmäßig in die Ausbildung integriert sind (entweder 2 bis 3 Tage die Woche oder in Form von Praxisblöcken); Auszubildende schließen einen Vertrag mit der Ausbildungseinrichtung ab und erhalten eine Ausbildungsvergütung; der schulische Teil findet weiterhin in den dafür vorgesehenen Schulen (z.B. (Berufs-)Fachschulen) statt; Gesamtverantwortung bleibt bei der Schule Je nach Bundesland kann die Modellbezeichnung ggf. abweichen, z.B. "Praxisintegrierte vergütete Ausbildung (PivA)" in Hessen oder "Kinderpflegeausbildung mit erhöhtem Praxisanteil (KiPrax)" für die Ausbildung zum Kinderpfleger bzw. zur Kinderpflegerin in Bayern; ursprünglich als alternatives Ausbildungsmodell zur klassischen schulischen Aus- beziehungsweise Weiterbildung zum Erzieher bzw. zur Erzieherin geschaffen, wurde das Modell in manchen Bundesländern auch auf andere Aus- bzw. Weiterbildungen ausgeweitet, z.B. Sozialpädagogischer Assistent bzw. Sozialpädagogische Assistentin, Kinderpfleger bzw. Kinderpflegerin, Heilpädagoge bzw. Heilpädagogin oder Haus- und Familienpfleger bzw. Haus- und Familienpflegerin (Ausbildung) " name="Praxisintegrierte Ausbildung (PiA)">praxisintegrierten Ausbildungsform (PiA) erhalten die Auszubildenden von der Praxisausbildungseinrichtung eine Ausbildungsvergütung.
Karrierewege nach der Ausbildung
Nach der Ausbildung eröffnet sich die Möglichkeit, sich beispielsweise zur hauswirtschaftlichen Leitung weiterzubilden oder durch Zusatzqualifikationen in den Bereich Pflegemanagement einzusteigen. Hochschulabschlüsse in Pflegewissenschaft oder Gesundheitsmanagement sind mit entsprechender Vorbildung ebenfalls realisierbar.
Herausforderungen im Beruf
Der Beruf erfordert Flexibilität, da unregelmäßige Arbeitszeiten und Einsätze auch außerhalb der üblichen Zeiten vorkommen können.