Masseur/in und medizinische/r Bademeister/in
Masseur und medizinischer Bademeister/Masseurin und medizinische Bademeisterin
Was machen Masseur/in und medizinische/r Bademeister/in?
Masseurinnen und medizinische Bademeister erstellen Behandlungspläne, die auf den Bedarf der Patienten abgestimmt sind, und setzen verschiedene Therapieformen um. Sie führen Massagen, Bewegungsübungen und Anwendungen wie Elektro-, Wärme- oder Wassertherapien durch. Zudem bereiten sie Behandlungsräume und Geräte vor, begleiten die Patienten während der Therapie und dokumentieren alle notwendigen Informationen sorgfältig.
Wichtige Fähigkeiten
Vergütung während der Ausbildung
Der schulische Teil der Ausbildung wird nicht vergütet. Für die staatliche Anerkennung als Masseur und medizinischer Bademeister bzw. Masseurin und medizinische Bademeisterin muss im Anschluss an die schulische Ausbildung ein fachpraktischer Abschnitt absolviert werden. Dafür erhalten die Praktikanten und Praktikantinnen in der Regel ein Praktikumsentgelt. Leisten sie den fachpraktischen Abschnitt in Einrichtungen des öffentlichen Dienstes oder in Einrichtungen von Trägern, die sich an die tariflichen Vereinbarungen des öffentlichen Dienstes anlehnen, ab, erhalten sie ein Praktikumsentgelt von 1.820 € im Monat. Quelle: Tarifvertrag für Praktikantinnen und Praktikanten des öffentlichen Dienstes (TVPöD) Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.
Karrierewege nach der Ausbildung
Nach der Ausbildung eröffnen Weiterbildungen wie der Fitnessfachwirt oder spezialisierte Kurse den Weg in verantwortungsvollere Positionen. Wer einen höheren Bildungsabschluss besitzt, kann auch ein Studium im Bereich Physiotherapie oder Gesundheitsmanagement anstreben.
Herausforderungen im Beruf
Der Beruf verlangt eine gute körperliche Kondition und den Umgang mit körperlicher Belastung während der Behandlung.