Sonstige schulische Ausbildung

Orthoptist/in

Orthoptist/Orthoptistin

3 Jahre dual (Betrieb + Berufsschule)
Mittlerer Bildungsabschluss
In der Regel werktags
in Untersuchungs- und Behandlungsräumen, in Patientenzimmern, in Büroräumen oder Stationszimmern

Was machen Orthoptist/in?

Orthoptistinnen und Orthoptisten überprüfen das Sehvermögen und behandeln Augenfehler wie Schielen oder Augenzittern genau nach ärztlicher Vorgabe. Sie führen spezielle Tests durch, erklären Patientinnen und Patienten verständlich die Behandlung und kontrollieren den Fortschritt. Dabei gehören vor allem Untersuchungen bei Babys und Kleinkindern zum Alltag, um Sehprobleme früh zu erkennen und gezielt zu therapieren.

Wichtige Fähigkeiten

Sorgfalt und VerantwortungsbewusstseinGeschicklichkeitBeobachtungsgenauigkeitKontaktfähigkeitKommunikations- und EinfühlungsvermögenVerschwiegenheit

Vergütung während der Ausbildung

Schulische Ausbildungen werden in der Regel nicht vergütet. Während einer Berufsausbildung in einem betrieblich-schulischen Gesundheitsberuf bei einem Ausbildungsträger, der unter den Geltungsbereich eines Tarifvertrages des öffentlichen Dienstes fällt, erhalten Auszubildende beispielsweise folgende Ausbildungsentgelte (monatlich brutto): 1. Ausbildungsjahr: 1.290 € 2. Ausbildungsjahr: 1.350 € 3. Ausbildungsjahr: 1.447 € Quelle: Tarifvertrag für Auszubildende des öffentlichen Dienstes - Allgemeiner Teil und Besonderer Teil Pflege (TVAöD-Pflege) Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Karrierewege nach der Ausbildung

Nach der Ausbildung bieten sich Weiterbildungen zum Fachwirt im Sozial- und Gesundheitswesen an oder Studiengänge in Optometrie und Augenoptik, um Fachwissen zu vertiefen und Aufstiegsmöglichkeiten zu eröffnen.

Herausforderungen im Beruf

Der Beruf verlangt viel Geduld und Einfühlungsvermögen, besonders im Umgang mit jungen Patientinnen und Patienten sowie deren Eltern.

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