Schulische Ausbildung

Erzieher/in - Jugend- und Heimerziehung

Erzieher/Erzieherin Fachrichtung Jugend- und Heimerziehung

4 Jahre dual (Betrieb + Berufsschule)
Mittlerer Bildungsabschluss
In der Regel werktags
in Spiel-, Ess-, Schlaf- und Aufenthaltsräumen, in Klassenzimmern und Gymnastikräumen

Was machen Erzieher/in - Jugend- und Heimerziehung?

Der Beruf Erzieher/in - Jugend- und Heimerziehung umfasst die umfassende Betreuung von Kindern und Jugendlichen in Wohn- und Betreuungseinrichtungen. Dabei gehört es dazu, den Alltag zu organisieren, etwa bei der Körperpflege, beim Essen und bei Freizeitangeboten. Weiterhin zählen Gespräche zur Unterstützung der persönlichen Entwicklung und das enge Zusammenarbeiten mit Schulen und Familien zum täglichen Ablauf.

Wichtige Fähigkeiten

VerantwortungsbewusstseinEinfühlungsvermögen und KonfliktfähigkeitKommunikationsfähigkeitPsychische StabilitätBeobachtungsgenauigkeit

Vergütung während der Ausbildung

Der Besuch von schulischen Einrichtungen der Aus- bzw. Weiterbildung wird nicht vergütet. Die Praktikumsphasen während der schulischen Aus- bzw. Weiterbildung werden ggf. vergütet. Wird die Aus- bzw. Weiterbildung in einer Alternativmodell zur schulischen Ausbildung, v.a. im pädagogischen Bereich; zeichnet sich durch erhöhte Praxisanteile aus, die gleichmäßig in die Ausbildung integriert sind (entweder 2 bis 3 Tage die Woche oder in Form von Praxisblöcken); Auszubildende schließen einen Vertrag mit der Ausbildungseinrichtung ab und erhalten eine Ausbildungsvergütung; der schulische Teil findet weiterhin in den dafür vorgesehenen Schulen (z.B. (Berufs-)Fachschulen) statt; Gesamtverantwortung bleibt bei der Schule Je nach Bundesland kann die Modellbezeichnung ggf. abweichen, z.B. "Praxisintegrierte vergütete Ausbildung (PivA)" in Hessen oder "Kinderpflegeausbildung mit erhöhtem Praxisanteil (KiPrax)" für die Ausbildung zum Kinderpfleger bzw. zur Kinderpflegerin in Bayern; ursprünglich als alternatives Ausbildungsmodell zur klassischen schulischen Aus- beziehungsweise Weiterbildung zum Erzieher bzw. zur Erzieherin geschaffen, wurde das Modell in manchen Bundesländern auch auf andere Aus- bzw. Weiterbildungen ausgeweitet, z.B. Sozialpädagogischer Assistent bzw. Sozialpädagogische Assistentin, Kinderpfleger bzw. Kinderpflegerin, Heilpädagoge bzw. Heilpädagogin oder Haus- und Familienpfleger bzw. Haus- und Familienpflegerin (Ausbildung) " name="Praxisintegrierte Ausbildung (PiA)">praxisintegrierten Ausbildungsform (PiA) absolviert, erhalten Auszubildende an Einrichtungen des öffentlichen Dienstes oder an Einrichtungen von Trägern, die sich an die tariflichen Vereinbarungen des öffentlichen Dienstes anlehnen, folgende Ausbildungsentgelte (monatlich brutto): 1. Ausbildungsjahr: 1.416 € 2. Ausbildungsjahr: 1.477 € 3. Ausbildungsjahr: 1.578 € Quelle: Tarifvertrag für Auszubildende des öffentlichen Dienstes - Allgemeiner Teil und Besonderer Teil Pflege (TVAöD-Pflege) Das für die staatliche Anerkennung erforderliche Berufspraktikum wird mit einem Praktikumsentgelt vergütet; dieses beträgt in kommunalen Einrichtungen 1.877 € pro Monat. Quelle: Tarifvertrag für Praktikantinnen und Praktikanten des öffentlichen Dienstes (TVPöD) Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Karrierewege nach der Ausbildung

Nach der Ausbildung eröffnen sich Möglichkeiten für Weiterbildungen im Bereich der Fachwirte für Erziehungswesen oder in pädagogischen Spezialgebieten. Auch ein Studium in Sozialer Arbeit oder Kindheitspädagogik kann die beruflichen Chancen erweitern und den Weg zu Führungspositionen ebnen.

Herausforderungen im Beruf

Die Arbeit erfordert viel Geduld und Belastbarkeit, weil sie oft mit schwierigen Lebenssituationen und Konflikten bei Jugendlichen verbunden ist.

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