Schulische Ausbildung

Sozialassistent/in

Sozialassistent/Sozialassistentin

2 Jahre dual (Betrieb + Berufsschule)
Mittlerer Bildungsabschluss
Schichtarbeit möglich, unregelmäßige Arbeitszeiten
in Aufenthalts-, Wohn-, Ess- und Schlafräumen, in Sanitärräumen, im Freien, in Büro- und Besprechungsräumen, in Privatwohnungen pflegebedürftiger Personen

Was machen Sozialassistent/in?

Sozialassistenten und Sozialassistentinnen begleiten Menschen im Alltag und unterstützen dabei, verschiedene Aufgaben zu bewältigen. Sie helfen bei der Körperpflege, kümmern sich um den Haushalt, bereiten Mahlzeiten zu und gestalten Beschäftigungsangebote. Außerdem betreuen sie Kinder bei der Hausaufgabenbetreuung und begleiten ältere oder beeinträchtigte Menschen in Wohn- oder Pflegeeinrichtungen.

Wichtige Fähigkeiten

HandgeschickVerantwortungsbewusstseinEinfühlungsvermögen und KontaktbereitschaftSorgfalt

Vergütung während der Ausbildung

Die schulische Ausbildung wird nicht vergütet. Bei einer Ausbildung in einer Alternativmodell zur schulischen Ausbildung, v.a. im pädagogischen Bereich; zeichnet sich durch erhöhte Praxisanteile aus, die gleichmäßig in die Ausbildung integriert sind (entweder 2 bis 3 Tage die Woche oder in Form von Praxisblöcken); Auszubildende schließen einen Vertrag mit der Ausbildungseinrichtung ab und erhalten eine Ausbildungsvergütung; der schulische Teil findet weiterhin in den dafür vorgesehenen Schulen (z.B. (Berufs-)Fachschulen) statt; Gesamtverantwortung bleibt bei der Schule Je nach Bundesland kann die Modellbezeichnung ggf. abweichen, z.B. "Praxisintegrierte vergütete Ausbildung (PivA)" in Hessen oder "Kinderpflegeausbildung mit erhöhtem Praxisanteil (KiPrax)" für die Ausbildung zum Kinderpfleger bzw. zur Kinderpflegerin in Bayern; ursprünglich als alternatives Ausbildungsmodell zur klassischen schulischen Aus- beziehungsweise Weiterbildung zum Erzieher bzw. zur Erzieherin geschaffen, wurde das Modell in manchen Bundesländern auch auf andere Aus- bzw. Weiterbildungen ausgeweitet, z.B. Sozialpädagogischer Assistent bzw. Sozialpädagogische Assistentin, Kinderpfleger bzw. Kinderpflegerin, Heilpädagoge bzw. Heilpädagogin oder Haus- und Familienpfleger bzw. Haus- und Familienpflegerin (Ausbildung) " name="Praxisintegrierte Ausbildung (PiA)">praxisintegrierten Ausbildungsform (PiA) erhalten die Auszubildenden von der Praxisausbildungseinrichtung eine Ausbildungsvergütung.

Karrierewege nach der Ausbildung

Nach der Ausbildung bestehen zahlreiche Möglichkeiten zur Weiterbildung, zum Beispiel als Erzieher/in oder Heilerziehungspfleger/in. Auch der Weg zu einem Studium in Sozialer Arbeit ist mit entsprechender Qualifikation offen.

Herausforderungen im Beruf

Der Beruf erfordert Flexibilität, da Schichtarbeit und unregelmäßige Einsatzzeiten häufig vorkommen.

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